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Informationen der B. Jud Treuhand zu Buchführung und Rechnungslegung

Das neue Rechnungslegungsrecht

Die neuen Bestimmungen betreffen grundsätzlich alle Unternehmen.

Der Begriff des Unternehmens umfasst sowohl Einzelunternehmen und Personengesellschaften als auch juristische Personen des Zivilgesetzbuchs (Vereine und Stiftungen) und des Obligationenrechts (Aktiengesellschaften und GmbH, Kommanditaktiengesellschaften und Genossenschaften).

Die Vorschriften finden erstmals Anwendung für das Geschäftsjahr beginnend am oder nach dem 1. Januar 2015 (Hintergrund-Informationen).

Das heisst für Sie: Anpassung der Kontopläne und der Struktur von Bilanz und Erfolgsrechnung.

 

Wir beraten und unterstützen Sie kompetent und mit unserem Fachwissen! Zögern Sie nicht mit uns Kontakt aufzunehmen.

 

 

Revidierte Fassung des Obligationenrechts – März 2012

Für KMUs bringt die Gesetzesrevision einige Erleichterungen, welche vor allem den Bedürfnissen kleiner und mittelgrosser Unternehmen entgegen kommen. Zudem gelten höhere Schwellenwerte für die ordentliche Revision.

 

Höhere Schwellenwerte für die ordentliche Revision

Die Schwellenwerte für die ordentliche Revision wurden vom Gesetzgeber deutlich angehoben. Der ordentlichen Revision unterliegen Unternehmen, die während zwei aufeinanderfolgender Geschäftsjahre zwei der drei nachstehenden Schwellenwerte überschreiten:

  • Bilanzsumme grösser als CHF 20 Millionen
  • Umsatz grösser als CHF 40 Millionen
  • Mehr als 250 Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt

Dank der Anhebung dieser Schwellenwerte können sich mehr KMUs einer eingeschränkten Revision unterstellen.

 

Einheitliche Rechnungslegung für alle Rechtsformen

Die Rechnungslegung wird detaillierter geregelt als bisher. Die Anforderungen unterscheiden nicht mehr nach der Rechtsform. Vielmehr richten sie sich an der wirtschaftlichen Bedeutung und Grösse des Unternehmens aus.

 

Die neuen Anforderungen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit weniger als CHF 500'000 Umsatzerlös sowie Vereine und Stiftungen, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, können sich auf eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung sowie auf eine Darlegung der Vermögenslage beschränken.
  • KMUs, die lediglich einer eingeschränkten Revision unterliegen, erstellen eine Jahresrechnung mit Bilanz, Erfolgsrechnung und Anhang. Auf Angaben zur Durchführung einer Risikobeurteilung im Anhang können sie künftig verzichten.
  • Grössere Unternehmen, die zur ordentlichen Revision verpflichtet sind, verfassen zusätzlich einen Lagebericht, eine Geldflussrechnung und einen erweiterten Anhang.
  • Publikumsgesellschaften, grosse Genossenschaften und Stiftungen müssen – neben dem handelsrechtlichen Abschluss – einen Abschluss nach einem anerkannten Regelwerk erstellen.
  • Unternehmen, die Teil eines Konzerns sind, sind grundsätzlich von den erwähnten zusätzlichen Anforderungen befreit.
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